Scotland Street // Rezension

Hallo ihr Lieben!
Lange habe ich einen großen Bogen um diese Buch-Reihe gemacht, weil sie mich von Cover nicht wirklich angesprochen haben. Ehrlich gesagt, finde ich das Cover auch nicht wirklich schön. In der Reihe geht es immer um verschiedene Pärchen in verschiedene Städtchen in Edinburgh – daher auch der Name der Reihe ‚Edinburgh Love Stories‘. Und meiner Meinung nach, kann man die Covers viel kreativer gestalten. Aber wie heißt es so schön „Der Inhalt soll gut sein.“. Ein muss ich noch anmerken: ich habe die Reihe mit der dem 5. Band angefangen, weil ich das Buch aufgrund eines Mangels beim Sale gekauft habe. Für mich war das kein Problem, weil es sowieso in jedem Band um ein anderes Pärchen ging.

 

Inhalt:

„Nicht schon wieder ein Bad Boy!“ Als Shannon MacLeod zum ersten Mal Cole Walker sieht, weiß sie, dass Ärger in der Luft liegt. Cole ist an beiden Armen tätowiert, extrem selbstbewusst und heiß wie die Hölle. Und was noch schlimmer ist: Er ist ihr neuer Boss. Dabei sollte der Job als Assistentin der Anfang eines neuen Lebens werden. Ein Leben ohne Bad Boys, ohne Schmerz, ohne bittere Enttäuschungen. Shannon zeigt ihm die kalte Schulter. Womit sie nicht gerechnet hat, ist ein Mann, der es ernst mir ihr meint. Und der es hasst, wenn man ihm mit falschen Vorurteilen begegnet. Wird Cole ihr trotzdem eine Chance geben? 

 

Meine Meinung:

Ein Buch von Samantha Young. Von ihr habe ich schon so viel Gutes gehört und ich habe auch schon bereits ein Buch von ihr gelesen und war sehr überzeugt von dem Buch. Daher habe ich beim Lesen eine hohe Erwartung gehabt. Am Anfang war ich von dem Buch gefesselt. Die Handlung war super und ich fand die Charaktere auch eigentlich ganz sympathisch. Man hört schon einen ‚Aber‘ heraus: nach und nach hat sich die Geschichte irgendwie hingezogen. Mir hat zwei Dinge an dem Buch sehr gestört. Zum einem, fand ich die Beschreibung der weibliche Protagonistin ein wenig komisch. Ich weiß auch nicht. {SPOILER} Es gab eine Stelle, da sagte Cole zur Shannon: „Du bist so schlank. Meine Daumen berühren sich fast.“ Der Satz ist nicht wortwörtlich zitiert. Als er sie an der Taille mit beiden Händen anfasst, meint er zu ihr, dass er sein Daumen beinahe berühren kann. Und sie wird im Buch auch immer sehr klein, zierlich und schlank beschrieben und er immer sehr riesig. Das hat irgendwie meine Vorstellungskraft ein bisschen verstört. Hoffentlich versteht ihr, was ich meine. Die zweite Sache, die mich auch gestört haben, dass im Buch so viele Charaktere erwähnt wurde, dass ich beim Lesen gar nicht mehr mitgekommen bin. Jedes mal habe ich mich gefragt „Wer zum Teufel er/sie nochmal ist?“ Oft konnte ich auch nicht auseinanderhalten, wer mit wem verheiratet ist und die Kinder von wem sind. Daher habe ich das Buch nach ca. 2/3 mal zur Seite gelegt und ein anderes Buch gelesen, weil ich einfach eine Pause vom Buch brauchte. Aber nun habe ich es zu Ende gelesen. Auch, wenn ich am Anfang vom Buch überzeugt war, wurde ich doch am Ende regelrecht enttäuscht. Daher gibt es für es ‚Scottland Street‘ nur 3,5 Sterne.

 

Fazit:

Wer ein Fan von Samantha Young ist, der sollte das Buch eine Chance geben. Und ich würde euch auch raten, nicht wir ich mit dem fünften Buch anzufangen. Denn ich glaube, dass die anderen Bände wahrscheinlich besser wären. Auch, wenn ich es mit dem Buch nicht so zufrieden bin, werde ich die Klappentexte der anderen Bände lesen und wenn vielleicht noch das eine und das anderen Band lesen. Aber zuerst einmal muss ich all die noch nicht gelesene Bücher auf meinem Regal lesen, bevor ich mir neue Bücher hole.