2018 – a hairy year

Ich habe meine Haare zuvor noch nie so oft geändert wie heuer. Eig. nicht nur Haare, sondern auch Tattoos – dazu wird demnächst ein separater Blogpost online kommen. Für mich sind Haare zwar sehr wichtig, dennoch bin ich immer offen für neue Frisuren – sei es Farben oder Schnitte. Mein Motto lautet „Why not?! Die wachsen eh wieder nach.“ Wenn du es nicht ausprobierst, woher willst du dann wissen, dass es dir nicht steht? Besser zu bereuen, die Haare geändert zu haben als später zu bereuen, dass man sich doch nicht getraut hat.

Am Anfang des Jahres waren meine Haare noch relativ kurz. Ein paar cm über die Schuler. Das erste Mal zur Schere habe ich dieses Jahr nach meiner London Reise gegriffen. Ich wollte unbedingt vor meinem Geburtstag ich einen freshen Hair cut. So ging ich spontan ein Tag vor meinem Geburtstag zum Friseur und habe sie radikal gute 12-15cm abgeschnitten. Obwohl ich den Haarschnitt davor mehrmals getragen habe, war es ein kurzer Schock für mich. Der erste Gedanke war „Was für nen Scheiß habe ich schon wieder gemacht?!“ Der Schock war schnell vorbei. Hier hatte ich wirklich einen kurzen Bob gehabt – Kinnlänge  bzw. ein bisschen länger als die Kinnlänge.

 

Two months later hatte ich wieder Lust auf eine Veränderung – diesmal aber eine farbige. Anstatt zum Friseur zu rennen, habe ich mir Blondiermittel und pinke Haartönung gekauft. Ich bin mir ehrlich gesagt, gar nicht mehr sicher, ob ich meine Haar am besagten Tag einmal oder zweimal blondiert habe. Ich habe ziemlich Glück mit meinen Haaren. Klar, sie sind vom Blondieren und Färben sehr strapaziert. Trotzdem ist es nicht so schlimm wie bei den meisten, da meine Haare von Natur aus wirklich sehr dick sind. Das Endresultat ist pink. Ich wollte eher rosa oder besser gesagt, kupferrosa haben. Nope, es wurden eher Richtung Pink, was ich eh nicht schlimm fand. Die Farbe gefiel mir richtig richtig gut. am liebsten hätte ich die Farbe noch länger im Har behalten. Das war gar nicht mal so easy, weil die Farbe sich sehr schnell rausgewaschen hat. Am Ende hatte ich eher rote Haare als pinke Haare. Ich hatte die Haare nicht sauber blondiert. So habe ich zwischen ein paar Haarstellen braune Flecken gehabt und die haben das Pink natürlich nicht gut aufgenommen. Nach drei Wochen habe ich die Haare nochmal blondiert und nochmal pink drübergetan. Das ging von hinten los, man hat nämlich null Unterschied gesehen.

Paar gute Wochen später, habe ich die Haare lila gefärbt. Hier bin ich mir auch nicht mehr sicher, ob ich meine Haare dafür blondiert habe – ich meine Nein (man .. mein Gedächtnis ist soo schlecht – kotz). Am Anfang fand ich die Haarefarbe cool – die Meinung änderte sich ziemlich schnell. Ich fand, dass es mir so gut wie gar nicht stand. Wäre die Farbe eher blaubviolett, würde sie mir vl besser gefallen. Nach nur paar Wochen hatte ich Sie auch schon wieder dunkelbraun und et voila gefiel ich mir selbst wieder viel besser. Es schaut viel natürlicher und gesünder aus, wobei meine Haare trotzdem am Sterben sind. Ich Pechvogel, hatte auch einen leichten Gründstich an den Spitzen gehabt. Man hätte meinen können, dass es cool sein würde, auf einmal für paar Wochen grüne Spitzen zu haben. Aber nope, das sah grauenvoll aus. Nicht, dass ich in Zukunft nicht mal grüne Haaren haben will. Ja, will ich, aber, wenn dann eher Smaragdgrün und nicht so nen hässlichen Olivgrün .. schrecklich. Die zu bekämpfen war auch wirklich nicht leicht. Ich habe mehrmals braun drübergefärbt. Einmal Schokobraun .. da ging der Gründstich nicht raus. Einmal Samtbraun .. da wurde der Grünstick noch schlimmer. Erst vor ein paar Tagen habe ich nochmal Schokorbaun drübergefärbt und diese diesmal länger einwirken lassen und da ging der Grünstrich Gott sei Dank raus.

September ist ein Monat, wo ich mir seit Jahren immer die Haare ändere – Zufall? Keine Ahnung. Überall sah ich den Haarschnitt Curtrainbangs bzw. leichte Bangs vorne, die an den Seiten länger werden. Allein zur Schere zu greifen war mir zu riskant. So ging ich auch hierfür zum Friseur. Ab uns zu gefiel mir der Haarschnitt. Nur sind sie viel aufwendiger zu stylen als sie aussehen. Ich habe sie meistens wie folgt gestylt: mit meinem Tangle Teezer rundgeföhnt, damit sie schön leicht über die Stirn fallen, was nicht immer geklappt hat. Der Wind weht die Stirnfranzen eh meistens wieder seitlich auseinander, so habe ich im Verlauf des Tages Curtainbangs gehabt, sprich die sahen wie ein Vorhang aus. Bei der Arbeit habe ich die Bangs immer nach oben gesteckt, weil sie mir andauern in die Augen fielen und das richtig gestört. Zwischenzeitlich habe ich die Frnazen nur einmal selber mit der Schere nachgeschnitten.

Richtige Stirnfranzen wollte ich schon seit Monaten. Getraut habe ich mich leider nicht, denn ich hatte vor Jahren ab und an mal einen gehabt und immer bereut sie geschnitten zu haben Ich bin immer noch zwiegespalten, ob mir die Frisur steht oder nicht. Nichtsdestotrotz bin ich gerade megahappy damit. Auch die kaputten Spitzen habe ich abschneiden lassen. Am Anfang sind nur 1cm weg, am Ende hat die Friseurin eiskalt mit der Schere nach und nach mehr geschnitten. Am Ende sind es bestimmt gute 2-3 cm ab. Geärgert habe ich natürlich schon ein bisschen, denn diesmal habe ich vor, meine wachsen zu lassen. Dadurch, dass sie sowieso kaputt waren, habe ich hier noch eine Auge zugedrückt. Immerhin sind meine Haare jetzt relativ gesund und sie wachsen ja wieder. Also alles easy cheasy lemon queezy. Ich find den Haarlook ziemlich fresh – was meint ihr? By the way, jetzt sehe ich soo richtig wie eine Asiatin aus, nicht, dass ich keine bin, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine – haha.

Ob ich bis 31. Dezmber nocheinmal anders ausschauen werde, kann ich euch nicht sagen. Ich habe auf jeden Fall definitiv vor, meine Haare wachsen zu lassen und die Stirnfranzen regelmäßig zu schneiden. Meine Meinung kann auch von heut auf morgen komplett ändern – haha. Ich halte euch aber auf den Laufenden.

Have a nice day. 🤘🏼